Heikles Thema!
Möcht jetzt nicht (wieder) zu weit ausholen, also mach ichs (relativ) kurz:
Wir sollten versuchen uns so gut wie möglich der 'Leistungsgesellschaft' zu entziehen. Noch ist es ja zum Glück möglich, dass man Menschen auch durch Taten und nicht durch Qualifikationen von sich überzeugen kann.
Wird aber in zukunft leider wohl immer weniger der Fall sein. Eine Umkehr zu objektiven Beurteilungen erscheint mir heutzutage aufgrund der Schnelllebigkeit der Gesellschaft nahezu unmöglich. Wer nimmt sich selbst heute noch die Zeit jemanden bei sich als Praktikanten einzustellen, wenn er doch vermeintlich den perfekten Kandidaten bereits anhand der Bewerbungsunterlagen gefunden hat.
DAS führt meiner Meinung nach eher zum Leistungsabfall als zur Leistungssteigerung!
Wenn die einzige Alternative zur Unterwerfung darin besteht schlechtbezahlte oder keine Jobs mehr zu bekommen, fänd ichs schon sehr tragisch.
Hängt lieber ein, zwei Semester dran, habt weniger Stress & erzielt trotzdem noch nen guten Abschluß!!!
(was durch die Master-/Bachelor-Regelung ja auch leider nicht einfacher wird)
...notfalls studiert lieber nicht, geht zum Glück ja noch anders!