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U-Tek Supertuff Sound

Alter: 29 Anmeldedatum: 22.05.2005 Beiträge: 1739 Ort: Münster/ Supertuff headquarter
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07.01.2010 12:30
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| rawsta hat geschrieben: | | Friendly Fire hat geschrieben: | so in etwa: klick  |
Super Text der das ganze ziemlich gut erklärt...
mir gefällt besonders der Teil:
| Zitat: | | Der Selector produziert ein Geräusch, als wolle er mit dem Schraubenzieher seinen Namen ins Vinyl ritzen und brüllt Unverständliches. Er legt die 7-Inch-Single zurück auf Anfang. |
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Ich stoße mich ziemlich hieran:
"Wer als weißer Mitteleuropäer eine Dancehall (die keine Halle ist, sondern ein Hof, ein Strandareal oder einfach ein Parkplatz, eingerahmt von riesigen Boxenwänden) in Kingston besucht, der lügt, wenn er behauptet, dass er sich nicht vorkommt wie im Zoo".
Wer das "kulturell Fremde" in den Bereich des Tierreiches einordnet und sich deshalb vorkommt wie im Zoo ist wohl an Rassismus nicht zu übertreffen. Zudem dürfte die Erfahrung von kultureller Differenz wohl unabhängig von der Hautfarbe sein.
Auch ein schwarzer Mitteleuropäer dürfte seinen ersten Dance in Kingston wohl lange in Erinnerung behalten.
Rassismus gegen Sexismus..Komische Strategie..Scheiß Käseblatt...
Aber das nur mal so zwischendurch..Lasst euch nicht stören 
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Olli Mackatree Posse

Alter: 38 Anmeldedatum: 29.05.2005 Beiträge: 757 Ort: Münster
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07.01.2010 12:35
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| uwegroover hat geschrieben: | | ... "Wer keinen Nachwuchs produzierte, galt als Schwächling oder, das Allerschlimmste, als schwul." ... |
kurzer Einschub: die Sichtweise ist ja auf Dances in MS etwas anders, gottseidank, aber nicht ausschliesslich gottseidank. Anders als in Jamaica wird man in unseren Gefilden aber von Zeit zu Zeit angepöbelt gerade weil man Nachwuchs hat (und seinen Verpflichtungen gegenüber seiner Babymother nachkommt, wie es einschlägige Tunes fordern), nämlich genau dann, wenn man sich unvorschriftsgemäß früh von 'nem Dance entfernt. 
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Friendly Fire Referee

Alter: 82 Anmeldedatum: 04.03.2009 Beiträge: 195
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07.01.2010 12:56
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| U-Tek hat geschrieben: | | U-Tek hat geschrieben: | | rawsta hat geschrieben: | | Friendly Fire hat geschrieben: | so in etwa: klick  |
Super Text der das ganze ziemlich gut erklärt...
mir gefällt besonders der Teil:
| Zitat: | | Der Selector produziert ein Geräusch, als wolle er mit dem Schraubenzieher seinen Namen ins Vinyl ritzen und brüllt Unverständliches. Er legt die 7-Inch-Single zurück auf Anfang. |
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Ich stoße mich ziemlich hieran:
"Wer als weißer Mitteleuropäer eine Dancehall (die keine Halle ist, sondern ein Hof, ein Strandareal oder einfach ein Parkplatz, eingerahmt von riesigen Boxenwänden) in Kingston besucht, der lügt, wenn er behauptet, dass er sich nicht vorkommt wie im Zoo".
Wer das "kulturell Fremde" in den Bereich des Tierreiches einordnet und sich deshalb vorkommt wie im Zoo ist wohl an Rassismus nicht zu übertreffen. Zudem dürfte die Erfahrung von kultureller Differenz wohl unabhängig von der Hautfarbe sein.
Auch ein schwarzer Mitteleuropäer dürfte seinen ersten Dance in Kingston wohl lange in Erinnerung behalten.
Rassismus gegen Sexismus..Komische Strategie..Scheiß Käseblatt...
Aber das nur mal so zwischendurch..Lasst euch nicht stören. (Wenns stört bitte abtrennen..)  |
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zugegeben es ist ein bisschen überspitzt formuliert, aber rassismus erkenne ich hier nicht.
der begriff "zoo" ist meiner meinung eine metapher, die in keinem zusammenhang mit der hautfarbe / herkunft etc. steht.
genauso gut könnte man den kölner karneval als zoo beschreiben.
edit: link zur wikipedia-seite des taz-artikel-autors: klick
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babyLonie R-P.de User

Alter: 23 Anmeldedatum: 03.06.2008 Beiträge: 104
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10.01.2010 17:26
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| Zitat: | U-Tek hat geschrieben:
U-Tek hat geschrieben:
rawsta hat geschrieben:
Friendly Fire hat geschrieben:
so in etwa: klick big grin
Super Text der das ganze ziemlich gut erklärt...
mir gefällt besonders der Teil:
Zitat:
Der Selector produziert ein Geräusch, als wolle er mit dem Schraubenzieher seinen Namen ins Vinyl ritzen und brüllt Unverständliches. Er legt die 7-Inch-Single zurück auf Anfang.
Ich stoße mich ziemlich hieran:
"Wer als weißer Mitteleuropäer eine Dancehall (die keine Halle ist, sondern ein Hof, ein Strandareal oder einfach ein Parkplatz, eingerahmt von riesigen Boxenwänden) in Kingston besucht, der lügt, wenn er behauptet, dass er sich nicht vorkommt wie im Zoo".
Wer das "kulturell Fremde" in den Bereich des Tierreiches einordnet und sich deshalb vorkommt wie im Zoo ist wohl an Rassismus nicht zu übertreffen. Zudem dürfte die Erfahrung von kultureller Differenz wohl unabhängig von der Hautfarbe sein.
Auch ein schwarzer Mitteleuropäer dürfte seinen ersten Dance in Kingston wohl lange in Erinnerung behalten.
Rassismus gegen Sexismus..Komische Strategie..Scheiß Käseblatt...
Aber das nur mal so zwischendurch..Lasst euch nicht stören. (Wenns stört bitte abtrennen..) zwinkern
zugegeben es ist ein bisschen überspitzt formuliert, aber rassismus erkenne ich hier nicht.
der begriff "zoo" ist meiner meinung eine metapher, die in keinem zusammenhang mit der hautfarbe / herkunft etc. steht.
genauso gut könnte man den kölner karneval als zoo beschreiben.
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...ohne hier eine grosse diskussion anfachen zu wollen, muss ich u-tek hier nochmal ganz kurz rechtgeben.
der artikel reproduziert rassistische vorurteile der übelsten sorte!!! die zoo-metapher hinkt nicht nur deshalb, weil in kolonialzeiten schwarze menschen tatsächlich in europäischen "zoos" und "exotischen shows" zur schau gestellt wurden..... naja. musste ich nur kurz loswerden.
ansonsten freu ich mich schon sehr auf den clash! 
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uwegroover R-P.de User

Alter: 52 Anmeldedatum: 08.07.2005 Beiträge: 1473 Ort: muenster
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10.01.2010 17:52
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also wenn ich das recht verstehe, babylonie,
dann ist das in Ordnung, wenn ich jetzt z.b. sage:
boah, mit 50 auf ner (Reggae)party, da kommt man sich doch
vor wie im Zoo.
aber wenn jemand sagt: auf einem dance auf jamaika
kommt man sich zuweilen vor wie im Zoo.
dann ist das nicht in Ordnung und transportiert rassistische vorurteile übelster Sorte?
uwe
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babyLonie R-P.de User

Alter: 23 Anmeldedatum: 03.06.2008 Beiträge: 104
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10.01.2010 18:52
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jap!
weil 1., wie utek schon ganz gut auf den punkt gebracht hat, "kulturell femdes" (und gerade auch schwarze menschen) mit tieren zu vergleichen keine neue unvorbelastete idee ist, sondern schon eine lange (rassistische) tradition hat
und ich 2. sehr stark glaube, dass die metapher in dem zitierten text sich nicht einfach auf generell unbekanntes bezieht (wie wohl bei deinem beispiel, wo du offensichtlich auf alters-/generationsunterschiede anspielst), sondern offensichtlich in bezug zur hautfarbe steht (siehe "als weißer Mitteleuropäer")...
ich würde nicht unbedingt unterstellen, dass der autor das mit absicht gemacht hat, aber rassismus (gerade auch in einer form von "positivem" rassismus, z.b. schwarze als "exotisch" zu betrachten) - auch unbewusst - ist in unserer weiß dominierten gesellschaft arg verbreitet...
das jetzt weiter auszuführen würde zu weit gehen, und wie gesagt muss jetzt darüber auch keine riesige diskussion entstehen (ist ja auch eigentlich nicht das thema hier  ).
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=Nilo82= Exklusiv-Mitglied

Alter: 29 Anmeldedatum: 21.07.2005 Beiträge: 1411 Ort: MS Kronenburg
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10.01.2010 19:30
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Ich hab das mal abgetrennt, da es in dem anderen Thread Offtopic war..
Da Uwe aber schneller war mit antworten und ich einzelne Beiträge nicht verschieben kann, seine letzte Antwort hier als Zitat:
| uwegroover hat geschrieben: | ich kann das schon nachvollziehen,
babylonie.
trotzdem:
wieso ist das was anderes,
wenn ich auf ner hardcore-party mit deren ritualen sage:
*hier komm ich mir wie im Zoo vor"?
da ist das ok, weils weisse sind?
uwe |
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 ..as long as it's rum day I ain't go no'way! |
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=Nilo82= Exklusiv-Mitglied

Alter: 29 Anmeldedatum: 21.07.2005 Beiträge: 1411 Ort: MS Kronenburg
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10.01.2010 19:34
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Gaby R-P.de User

Alter: 50 Anmeldedatum: 24.06.2005 Beiträge: 740
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11.01.2010 09:12
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So, hab alles artig gelesen und war fest entschlossen, auch etwas zu diesem Thema beizutragen, bis ich an diese Stelle kam:
| uwegroover hat geschrieben: | boah, mit 50 auf ner (Reggae)party, da kommt man sich doch
vor wie im Zoo.uwe |
Dann hatte ich keine Lust mehr!

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Done with 'Manners'
'Success' str8!
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uwegroover R-P.de User

Alter: 52 Anmeldedatum: 08.07.2005 Beiträge: 1473 Ort: muenster
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11.01.2010 10:40
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ok, Gaby,
das Beispiel war jetzt unglücklich und führt schon wieder
vom Thema weg, ich gebs zu und entschuldige mich.
nimm einfach n anderes Beispiel.
z.b hatte ich ursprünglich dieses im Kopf:
als ich auf Jamaika war, erzählte mir ein Holländer folgendes:
er war auf der tourismus-abgewandten Seite der Insel, zur damaligen
Zeit gab es dort Dörfer, in denen noch nie ein Tourist war.
Er fand dort ein Quartier und setzte sich am nächsten Morgen nach dem Frühstück in den Vorgarten zum Chillen.
Er hat das den TAg darauf nochmal versuch, glaube ich, also er war
schon einiges gewöhnt.
Aber Knut im Tiergarten Zoo war garnix dagegen.
Nach zwei Tagen ist abgereist, übrigends.
Ist die Metapher so ok? Wie könnte man das anders ausdrücken,
mit ohne Tiere?
wieso kann man sprachliche Bilder in diesem (hautpigmentivem) Zusammenhang verwenden, in einem anderen aber nicht?
uwe
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U-Tek Supertuff Sound

Alter: 29 Anmeldedatum: 22.05.2005 Beiträge: 1739 Ort: Münster/ Supertuff headquarter
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11.01.2010 10:53
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| uwegroover hat geschrieben: |
wieso kann man sprachliche Bilder in diesem (hautpigmentivem) Zusammenhang verwenden, in einem anderen aber nicht?
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Stichwort Evolutionismus.."Weiß" wird hier in Verbingung gebracht mit fortschrittlich. Etwas im Tierreich zu verorten, heißt wohl, es als Vorstufe des Eigenen zu sehen. Als Vorstufe zum Menschlichen, sozusagen als "kulturlos". Hier schwingt also ein Überlegenheitsanspruch der "westlichen" Kultur mit. Im übrigen wurden in der Kolonialzeit genau deshalb wie Babylonie richtig sagt außereuropäische Kulturen im Zoo (Stichwort Affen...) ausgestellt.
Ich denke nicht, dass man das dem Autor alles vorwerfen kann. Aber immerhin bewegt er sich da innerhalb von Binaritäten, deren Problematik und Vorbelastung er kennen sollte. Und damit, dass man sich dran stößt, muss er bei seinem polemischen Schreibstil auch rechnen.
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uwegroover R-P.de User

Alter: 52 Anmeldedatum: 08.07.2005 Beiträge: 1473 Ort: muenster
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11.01.2010 12:37
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es kann ja sogar sein, utek,
dass sie oder er damit gerechnet hat und es bewusst einsetzte,
um diskussionen wie diese auszulösen.
uwe
Zuletzt bearbeitet von uwegroover am 11.01.2010 19:01, insgesamt einmal bearbeitet
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Phiesen R-P.de User

Alter: 23 Anmeldedatum: 12.09.2005 Beiträge: 1329 Ort: Münster
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11.01.2010 12:42
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Hiermal mein Senf aus der biologischen Sicht betrachtet:
rassistisch zu sein liegt in der Natur des Menschen.
Bsp:
Früher mussten unsere Vorfahren rassistisch sein um zu überleben--> heißt, eine Frau musste z.b. einem Mann einer anderen Gruppe misstrauen oder ein Mann um nicht seine Gruppe oder Ressourcen zu gefähren.
Soll jetzt überhaupt nicht heißen, dass ich Rassismus befürworte und viele werden jetzt kommen und sagen: Ey, wir leben ja nicht mehr in der Steinzeit und sind ja heute viel schlauer etc.
Aber unsere Wurzeln sind nunmal immer noch da
Das soll jetzt gar nicht so auf die schwarz/weiß Debatte bezogen sein, aber ein Stück weit Rassismus - egal in welcher Form - hat jeder...
Biosenfsaat by Phiesen 
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Ras Jah Niz R-P.de User

Alter: 25 Anmeldedatum: 29.12.2006 Beiträge: 823 Ort: MS-Gebäck
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11.01.2010 14:04
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zugegeben, etwas schlecht formuliert (gerade im sinne des kulturübergreifenden journalismus ziemlich dogmenbehaftet und deshalb gründlichst daneben)!...
aber im generellen stimm ich da phiesen mit ungeteilter meinung zu:
der rassismusverdacht wird, gerade in deutschland, im alltäglichen leben viel zu häufig unterstellt (speziell bei berichterstattungen), sodass eigentlich rassistisches denken oder handeln durch die zu oft gehaltenen anderweitigen debatten an relevanz verliert.
natürlich sollten wir derlei äußerungen nicht kommentarlos hinnehmen, was ja zum glück auch nicht passiert ist, aber verteufeln muss man sie auch nicht.
die wahrheit liegt, wie so oft, irgendwo in der mitte, denn das ist ja auch mehr als wahr:
| U-Tek hat geschrieben: | ...Zudem dürfte die Erfahrung von kultureller Differenz wohl unabhängig von der Hautfarbe sein.
Auch ein schwarzer Mitteleuropäer dürfte seinen ersten Dance in Kingston wohl lange in Erinnerung behalten... | ;
polarisiert aber nicht so stark (und darum geht es ja bei der modernen berichterstattung leider fast ausschließlich)!!!
der ton macht die musik...
piiieeeeep
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RasJahNiz aka Roger Raniz @ soundcloud
Arbeite, als bräuchtest du kein Geld!
Liebe, als habe dir nie Jemand etwas zu Leide getan!
Singe, als ob dir Niemand zuhöre!
Lebe, als sei dies das Paradies auf Erden! |
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babyLonie R-P.de User

Alter: 23 Anmeldedatum: 03.06.2008 Beiträge: 104
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11.01.2010 15:37
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1. u-tek: 100% von mir unterschrieben!!
2. | Zitat: | aber im generellen stimm ich da phiesen mit ungeteilter meinung zu:
der rassismusverdacht wird, gerade in deutschland, im alltäglichen leben viel zu häufig unterstellt (speziell bei berichterstattungen), sodass eigentlich rassistisches denken oder handeln durch die zu oft gehaltenen anderweitigen debatten an relevanz verliert.
natürlich sollten wir derlei äußerungen nicht kommentarlos hinnehmen, was ja zum glück auch nicht passiert ist, aber verteufeln muss man sie auch nicht.
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inwiefern stimmst du damit phiesen zu? sie hat geschrieben, dass rassismus evolutionäre wurzeln hat, aber nicht, dass in deutschland zu oft rassismus unterstellt würde...
ausserdem würde ich dein argument eher umdrehen und sagen: rassismus wird - gerade in deutschland - zu wenig "unterstellt", sondern eher verharmlost!
jeder von uns, der als weisser in einer weiss dominierten gesellschaft (z.b. deutschland) aufgewachsen ist, ist damit teilweise rassistisch geprägt worden. somit haben wir alle rassistische vorurteile der ein oder anderen art, und das sollten wir uns auch eingestehen und damit umgehen...
überleg z.b. mal, wieviel wir über schwarze wissenschaftler, schriftsteller und geschichte hier in der schule/uni lernen?! die deutsche (und auch europäische) gesellschaft hat immer noch rassistische grundzüge und die finden wir alle in uns wieder...
3. uwe: das kann sein, aber auch bei provozierenden/ironischen/... texten muss man meiner meinung nach gucken wo eine grenze zu setzen ist und kann damit nicht alles entschuldigen. wenn es dem autoren darauf angekommen wäre, leuten dieses thema näherzubringen, hätte er auch locker ohne solche stereotypen auskommen können.
4. gutes buch zu dem ganzen thema übrigens: deutschland schwarz weiss
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