Hallo liebe Kuschler und Kämpfer,
als jemand, der sich hier auch schon mit dem einen oder anderen mal weniger, mal heftig derbe gezofft hat, darf ich sagen: ich bin für kuscheln.
Shoutbox, Kuschelfreds für die Massive etc. pp. find ich ebenso wichtig wie party-, radio- oder konzert-freds. Denn es gibt nun mal die, die was machen und die die sich das gern antun.
Wenn nur noch konzert-freds da sind, find ich das ebenso einseitig wie wenn´s nur small-talk
und spiele-endlosstränge gibt.
Was diskussionen angeht: ich habe es immer wieder geschafft, allerdings nicht oft, daraus interessante Erkenntnisse zu ziehen.
Wobei ich sachlich geführte diskussionen bevorzuge, wie gesagt. Tacheles muss nicht verletzen, kann aber manchmal (unbewusst?) den ein oder anderen auf die füsse treten.
Da gilt oft: wem der schuh passt, der soll ihn sich anziehen.
Was den nosliw -fred angeht: ob man aufgrund von andeutungen (und die waren auch noch mehr als difuss, bis zu den von manu zitierten 2-3 sätzen, von denen auch erst später erkennbar wurde dass es eben O-Ton war) das schwert über jemand brechen sollte(oder wie sagt man? Ach ja den stab gg), weiß ich nicht.
Ich hab Ihn einfach freitag selbst gefragt. Etwas merkwürdig war es schon, das Eric sich nicht erinnern konnte,was er da gesagt hat. Allerdings ist es in dem Moment immer besser, darüber zu sprechen, worum es eigentlich ging: wo steht die deutsch(-sprachige) Reggaeszene? Und da hat er gesagt:
Es sind einige nach ihm gekommen, die haben ihren Status, und das wars. Ist eben erstmal niemand in Sicht, der ernsthaft nachrücken könnte nach Sebastian Sturm, Mono+Mann, Jondo, Maxim....... Nach Münster gefragt kam wie aus der Pistole geschossen Schappi und das BaBa Boum Sound.
Wer der Künstler war, dessen name ihm grad nicht einfiel....Ring Ding wars nicht, den hat er erwähnt.
Jedenfalls hatte er für alle, die ernsthafte Ambitionen in der Musik hegen, denselben Tipp, wie schon ein paar Monate zuvor Off-Mike Sebastian Sturm: nach dem Konzert kann man machen was man gern möchte, vorher sollte ein professioneller Künstler einen klaren Kopf behalten und künstliche Stimulanzien aller Art meiden.
Dann scheint gewährleistet, dass Gedächtnisausfälle beim Singen von Texten nicht überhand nehmen.
Ok, Gedächtnislücken scheinen sich auch bei Eric in letzter Zeit zu häufen

, aber dass man das vor Publikum dann auch noch zu gibt (dass er den text vergessen hat), hatte ich bisher immer für unprofessionell gehalten.
Nun denke ich: es kommt eben immer ganz darauf an,
wie man etwas tut oder sagt.
Noch wichtiger ist zwar, dass man es sagt.
oder tut. Ich, wie bereits eingangs erwähnt,
bevorzuge, wenn ich wählen darf, die charmante Variante.
uwegroover