
@Nilo
ok, alle, die nicht mindestens so krank waren wie Nilo, sind selbst schuld.
Wir waren gegen halb ein Uhr wieder zuhause, Olli, oder?
Aber ich will lieber noch sagen, dass ich geflasht war von der Erscheinung Pablo Moses.
Ich hatte keinerlei Vorstellung davon, dass eine so sanfte Stimme in einem solch kantigen Körper steckt (siehe Foto-link oben, vielen Dank dafür an Oldschoolboy).
Er wirkte unglaublich enrgetisch und relativ jung, dabei aber oft etwas grimmig dreinschauend, was die Ernsthaftigkeit seiner botschaft sehr unterstrich.
Nur ganz ganz selten kam ein kleiner Schalk durch, wenn er etwa bei der Vorstellung der Band den zweiten (rhytmus)-keyboarder erstmal auch als Background-sänger vorstellte, worauf dieser lachen musste, da er tatsächlich ein Mikrofon hatte, aber nur selten die Backings des ersten Keyboarders und des Gitarristen unterstützt. "Sometimes he does." sagte Herr Moses dann, kaum eine Miene zu verziehend.
Als es dann so richtig zum Höhepunkt ging, aber noch vor der Zugabe,
peitschte er die Leute so enthusiastisch zum MIttanzen und Mitmachen an,
dass er richtig sauer einen einzelnen nur leicht mitwippenden Zuschauer direkt vor der bühne zurecht wies, der nach dreimaligem Auffordern sich mehr zu bewegen nicht reagierte.
Sehr beeindruckend, da ich direkt hinter demjenigen stand und mich erst angesprochen fühlte, obwohl ich doch wirklich ganz schön am zappeln war.
Uwe