Ja, Ijahman war definitiv das Highligt und für mich auch der einzige Grund das Konzert zu besuchen.
Was für eine DUB-Band!!!
Vor allem grandios: der Gitarrist und Bassist. Leider wurde die Band nicht im einzelnen vorgestellt.
Ijahman selbst war super aufgelegt und zu 100% mit Herz und Seele dabei. Sehr wortkarg, aber sichtlich bewegt von der lautstarken Reaktion des Publikums.
Wer nicht dabei sein konnte, dem empfehle ich an dieser Stelle die live DVD "On a journey". Die Aufnahme ist zwar schon 10 Jahre alt, aber Sound und Bildqualität sind sehr gut, und die Tracklist ist recht repräsentativ und gespickt mit den besten Hits.
I-Wayne schien mir nicht 100%ig motiviert oder fit.
Fantan Mojah hat eine sehr solide Show abgeliefert und alle Erwartungen erfüllt. Außerdem hat er ein Paar auf der Bühne "verheiratet" und sich nicht von einem penetranten weiblichen Groupie ablenken lassen
Die Namen der beiden Jungs aus dem Vorprogramm habe ich leider vergessen. Einer der beiden war durchaus annehmbar.
Die House of Riddim Band kann mich, trotz aller Professionalität, nicht mehr vom Hocker hauen. Zu oft gesehen und auf Dauer leider recht variationslos. Wenn ich es richtig gesehen habe, war auch ein Ersatz-Bassie am Start.
Das Dortmunder Publikum ist in der Tat immer bemerkenswert durchmischt. Sowohl was das Alter angeht, als auch "sozialen Status" und Szene-Zugehörigkeit. Ich beobachte allerdings schon länger, daß das Keuning-Haus regelmäßig nicht mehr so gut gefüllt wird wie vor einigen Jahren.