1. In der Tat ist meine Äußerung von letzter Woche deshalb so zynisch und unproduktiv, weil mich dieses Thema und andere seiner Art leider so sehr verzweifeln lassen, daß ich da echt anfange die Hoffnung aufzugeben. Die Medien haben sich in den vergangenen Wochen zu gefühlten 90% mit den Folgen der Katastrophe für den Konzern BP und speziell seinen CEO Tony Hayward beschäftigt. Diese Fokussierung habe ich immer als ekelig empfunden. Sie stellt die eigentliche Katastrophe in den Hintergrund und vernebelt den Blick auf die gesamte internationale Branche hinter denen zig Konzerne, Staaten und Millionen Einzelpersonen stehen. Stellt man den Zoom weiter auf Weitwinkel, ist der Dreck im Meer nur eine weitere kleine Nebenwirkung des "fossilen Zeitalters". Dieses ist faktisch Grundlage der aktuellen Weltökonomie und -gesellschaft. Man findet das wegen der unglaublichen Menge ungewünschter Effekte nicht toll, nimmt die positiven Effekte aber gerne an. Dass nun ein intelligenter Bursche wie unser Mo auch noch unseren Blick in den Fokus BP und Tiefseebohrung lenkt, kann man ihm auf keinen Fall übel nehmen (gute Absicht und wie gesagt: signed). Ein Bohrstopp vor Lybien greift aber ungefähr so kurz wie der Griff in die eigene Nase.
2. Drei. Deshalb:
3. Schwanzeinziehen verboten, never give up, is klar: Behält man seinen Frust nicht für sich, läuft man Gefahr, andere gleich mit runter zu ziehen. Sorry, bestimmt nicht meine Absicht. Also, keep on fighting my sisters and brothers.
Aber nicht immer nur gegen die anderen!
Gaby, wenn Du mir was Böses schreiben willst, schick mir doch ne PN. Ansonsten bis Samstag. 